Deponien
Die Ablagerung von Abfällen in Deponien war bis zur großflächigen Errichtung von Müllheizkraftwerken Stand der Technik.
Nach wie vor wird ein wesentlicher Abfallstrom, nämlich Bau- und Bodenabfälle, fast ausschließlich deponiert.
Für die Ablagerung von Hausmüll und hausmüllähnlichen Abfällen endete mit Inkrafttreten der TA-Siedlungsabfall am 01.06.2005 die Ablagerungsmöglichkeit. Dies hatte zur Folge, dass diese Deponien ihren Betrieb einstellten und nunmehr in die sogenannte Stilllegungsphase übergeben.
Auch die AMK hat in Lüdenscheid Kleinleifringhausen eine solche Deponie betrieben. In Lüdenscheid-Lösenbach wird seit 1994 die Ablagerung von mineralischen Abfällen ermöglicht.
Über die GfA, einer 100 %igen Tochter, zeichnete die AMK bis zum Jahre 2005 für zwei weitere Deponien verantwortlich: die Boden- und Bauschuttdeponie in Balve-Grübeck sowie die Deponie "Rote Halde" in Iserlohn-Letmathe. Beide Deponien sind nicht mehr aktiv; sie befinden sich in der Stilllegungs- bzw. Nachsorgephase.